Freitag, 30. Mai 2008

Marienkäfer


Unser lieber kleiner Siebenpunkt, rote Flügel, schwarze Punkte, das Halsschild ist bis auf die vorderen Ecken, die weiß sind, schwarz


Der asiatische Verwandte, Farbe variiert von Hellgelb über Orange bis Schwarz. Am Halsschild ist ein charakteristisches "M" zu erkennen



Jeder Gartenfreund liebt wahrscheinlich den blattlausfressenden Nützling.
Doch seit Kurzem hat er einen Feind aus der eigenen Familie, den asiatischen Marienkäfer. Dieser wurde vor einigen Jahren als natürliches Schädlingsbekämpfungsmittel für Gewächshäuser eingeführt. Das Insekt entkam ins Freiland und vermehrte sich dort stark! Leider vertreibt er die ortsansässigen Arten, auf seinem Speiseplan stehen neben Blattläusen auch andere weichhäutige Insekten – darunter die Marienkäfer-Larven anderer Arten. Zudem verursacht er enormen wirtschaftlichen Schaden, im Herbst ernähren sich die Tiere von reifem Obst, vor allem Weintrauben, vor der Lese sind sie nicht von den Trauben zu trennen und werden mitverarbeitet. Der Wein erhält - so hört man - durch das Käfersekret einen unangenehmen Beigeschmack... na dann Prost! Es wird gesagt, in Österreich gibt es dieses Problem noch nicht. Allerdings bittet das Umweltbundesamt um Meldung, wenn das Tier gesichtet wird.

Und jetzt arbeiten Experten daran, Parasiten zu finden, die gezielt gegen die Käfer eingesetzt werden können .. mit welchen Nebenwirkungen wohl??




Besuch in einem jungen Drechselbetrieb an einem ungewöhnlich schönen Platz:

Der junge Handwerker hat den Schritt in die Selbständigkeit gemacht und sich in der Werkstatt einer abgehausten Zimmerei eingemietet, hat dort viel Platz für seine Maschinen und Holzlager, nebenbei einen Werkstattboden, der seinesgleichen sucht und seine Drechsel- und Holzarbeiten jeglicher Art sind sehenswert.



Eine zusätzliche Augenweide ist das zugehörige Wohnhaus, das ebenfalls zur Zimmerei gehörte und zum Verkauf steht. Vieles wurde hier zusammengetragen, beeindruckt hat uns das begrünte Dach des Tepidariums!




Krank sein ist schön...

Weil das Fusserl langsam Farbe und Konsistenz eines Schweinshaxerls annimmt, soll es geschont werden, hat der Herr Doktor gesagt.

Ich werde daher unglaublich verwöhnt.

Am Unfalltag waren wir Roggenkrapfen mit Steirerkas essen, die werden so hergestellt:

Zutaten: 250g Roggenmehl 1/2 TL Salz, heißes Wasser oder Buttermilch und Steirerkas
zum Füllen

Zubereitung: Mehl mit Salz trocken vermischen und so viel heißes Wasser oder kalte
Buttermilch beigeben, bis beim Kneten ein nicht zu fester Teig entsteht. Diesen eine halbe Stunde rasten lassen. Danach den Teig in kleine Stücke teilen, dünn ausrollen und in heißem Schweineschmalz schwimmend rasch herausbacken. Die fertigen Krapfen mit Steirerkas bestreuen und zusammenrollen. Man kann Roggenkrapfen mit Steirerkas auch ausgekühlt servieren, am besten schmecken sie jedoch warm.

In der Dorfbäckerei Schlömmer in Obersdorf haben sie so auseschaut:



Tags darauf gab mein lang ersehntes Schnitzerl in der "Post" am Grundlsee.

Und weil es so gut war, waren wir heute schon wieder beim Schlömmer auf einen weizernen Germteigkrapfen mit Fleischfüllung, frisch, saftig, steirisch!

Geht's mir gut?

Mittwoch, 28. Mai 2008



Viel geblödelt mit Pferdefluid und Schnapseinreibung und heute ist's passiert.

Im Gemeindeamt von Bad Aussee habe ich beim Stiegenabwärtsgehen eine Abkürzung genommen und mich etwas lädiert, eine alte Kriegsverletzung ist wieder aufgebrochen. Ich habe auch meine Achillesferse! Es hielt mich nicht davon ab, noch eine Verabredung zum Steirerkrapfen (das sind Roggenkrapfen mit Steirerkasfüllung) essen wahrzunehmen, dann brachte mich der beste aller Ehemänner in das LKH zum Röntgen. Nicht gerissen (gibt eh nix mehr beim linken Knöchel) und gebrochen, aber eine Woche mit Krücken gehen, bis das Ödem weg ist und dann eine Knöchelorthese anlegen. Na bravo.



Liebe Gerlinde, ich werde deine Schweinesalbe brauchen, gibt Du ein Rauchzeichen, wenn du wieder in im Bundeshauptdorf bist ?




Wer wird diesem Wahnsinn Einhalt gebieten können?

Wir sind zwar nicht sehr zuversichtlich, ob es hilft, aber wir haben unterschrieben!

Wer noch nicht hat und das auch tun möchte klickt bitte hier

Dienstag, 27. Mai 2008


Gerlinde hat eine Stuhlgangumfrage veröffentlicht - ich mußte reinschauen, noch jemand??
Mit Stolz können wir das Wachsen und Blühen im Garten präsentieren, die Treibhaustemperaturen lassen die Natur förmlich explodieren:







Wir haben jetzt auch eine Akelei!




Das Weichselbäumchen reckt sich der Sonne entgegen


Der Farn steht prachtvoll da





Spirea in Vollblüte





Inzwischen ist in der Werkstatt eine Schale aus Nußholz entstanden, bei dieser Temperatur!








Sie wird noch bearbeitet, wenn sie fertig ist, werden wir sie wieder zeigen!

Der Winter ist vorbei




Wenn in den alten Ausseer Häusern die "Jalo" eingehängt werden, kann man sicher sein, daß der Winter vorbei ist. Naja, sicher nicht, denn der Volksmund sagt, einmal im Monat schneit es herunter, auch im Sommer.


Bei uns ist heute der Winter zu Ende gegangen, die Außenfenster der Kastenfenster wurden gegen die hölzernen Jalo ausgetauscht.




Das sieht so aus und ist bei jedem Wetter sehr praktisch!


Nano: Zwerg - mit großer Wirkung?

Nano (griechisch: Zwerg) ist ein physikalisches Maß (zehn hoch minus 9) und bezeichnet den milliardsten Teil einer Einheit.
Wird nano als kleines "n" der Maßeinheit Meter vorangestellt, dann ist das ein Nanometer und der ist dann nur noch ein Einmilliardstel Meter groß, immerhin acht Nullen nach dem Komma, bevor die erste eins kommt.
Auf dieser Länge lassen sich ungefähr fünf bis zehn Atome nebeneinander unterbringen. Der Durchmesser eines Nanometer ist im Verhältnis zu einer Haselnuss, so groß wie das Verhältnis der Haselnuss zur Erdkugel.
Nanotechnologie bedeutet somit das Vordringen in gigantisch kleine Welten. In eben dieser "Zwergenwelt" hat sich Oma heute bewegt:


Sie hat die Verandafenster nanoformiert.


Es muß erklärt werden: wir leben in einer Region mit langen Wintern und kurzen Sommern mit viel Niederschlag. Die alten Holzhäuser wurden dementsprechend mit kleinen Fenstern und Veranden ausgestattet, das heißt, es gibt viel Glas, das auch gereinigt werden muß. Um diese Arbeiten zu erleichtern, hat uns Sohn Nummer 1 mit Nano-Reinigern ausgestattet.



Dieser ist den Blättern der Lotusblüte nachempfunden, damit ein selbstreinigender Effekt gewährleistet ist. Laut Hersteller werden die Reinigungsarbeiten stark reduziert und vereinfacht, das Glas wird vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt, Wasser und Schmutz perlt weitestgehend ab.
Also in die Hände gespuckt: Kübel, Mikrofaser-Tücher, Mikrofaseraschwammerln und die Packung mit dem neuen Nanoreiniger:








Zuerst muß man die Fenster herkömmlich säubern.

Dann öffnet man die Nano-Packung.

Mit dem Nano-Reiniger müssen die sauberen Fenster nachgereinigt werden.

Jetzt wird das Nano-Beschichtungsmittel aufgetragen und die Scheiben nocheinmal poliert.


Die Fenster sehen nun aus, als wären keine Scheiben drin. Wir werden den ersten Regen abwarten und uns freuen, wenn die Tropfen abperlen und keine Spuren hinterlassen!








Dieser Bericht über die triviale Tätigkeit des Fensterputzens ist absolut nicht nano ausgefallen aber der jährliche Frühjahrsputz unserer insgesamt 50 Fenster ist auch nicht gerade nano.




Gegen "Spatzen" (wer nicht steirisch versteht: das ist ein Muskelkater) gibt es ein Hausmittel:





Montag, 26. Mai 2008

Narzissenfest nicht im Fernsehen ?

Heuer gab es keine Direktübertragung des Narzissenfestes im TV, auf der ORF Seite ist jedoch folgendes zu lesen:

"Der ORF Steiermark zeigt eine Zusammenfassung des Narzissenfestes in ORF 2 am Sonntag, 1. Juni, ab 16.00 Uhr. 30 Reporter und Techniker und acht Kameras sind im Einsatz, um den Autokorso in Bad Aussee sowie den Bootskorso auf dem Altausseer See perfekt ins Bild zu rücken. Durch die Sendung führen Bettina Zajac und Reinhart Grundner."




Bei herrlichem Wetter gab es am Sonntag den Autokorso in Bad Aussee und den Bootskorso auf dem Altausseer See zu sehen.
Etwa 25.000 Menschen (es wurden 270 Busse gezählt) waren zum Abschluss des Narzissenfestes ins Ausseerland gekommen, um die schönen Figuren zu sehen. Die Stimmung unter den Besuchern war toll.
Unsere Familienmitglieder und Freunde, die uns zu dieser Zeit schon besucht haben, kennen das alles, es ist jedoch immer wieder schön, den Einfallsreichtum der Veranstalter in der herrlichen Naturkulisse zu bewundern.

Die Siegerfigur des Autokorsos ist "Obelix"



Der Bootskorso auf dem Altausseersee





Gewinner des Bootskorsos "Obelix" und "Grundlseer Pascher"

Samstag, 24. Mai 2008

Charly Temmel - die Ausseer Kurkonditorei - klick




Blick aus dem Gastgarten des Lewan

Über die letzten Pächter des Lewan haben wir schon einmal berichtet, wir konnten dort nicht zufrieden sein.


Seit Dezember des letzten Jahres heißt die Kurkonditorei "Lewandofsky Temmel" und wir nahmen den Narzissenfest-Samstag zum Anlaß, aus dem Kastaniengarten das Defilee der Oldtimer abzunehmen, die traditionell an diesem Tag hier vorbeifahren. Ein einziges Tischchen war frei, dieses nahmen wir in Beschlag - wir waren 2 Paare. Die großen Schirme sind von Hornig Kaffee. Neugierig waren wir auf das Eis und die Mehlspeisen. Die Bestellung wurde von der gestressten Bedienung aufgenommen, drei große Braune, eine Cremeschnitte, ein gemischtes Fruchteis. Kassiert wurde sofort, nur heute, nächste Woche ist wieder alles normal, sagte das Mädchen. Das Eis wurde als hervorragend bewertet und deswegen werden wir sicher öfter dort stehen bleiben. Die Cremeschnitte war groß, konnte aber mit der legendären Cremeschnitte vom Vortag im Waldgraben nicht mithalten, aber dagegen ist wirklich schwer zu bestehen.

Das Narzissenfest dürfte anscheinend überraschend gekommen sein, denn das Personal war wirklich überfordert - eine bessere Planung wäre schon empfehlenswert.



Das Defilee der Oldtimer


Nach einem Besuch des Feuerwehrfestzelts im Kurpark wollten wir wieder nach Hause fahren, ging aber nicht, denn unser Auto war von den Oldtimern umzingelt. Abfahrt in etwa einer Stunde. Na gut, dann nocheinmal zum Lewan, diesmal hinein in das Lokal. Die Renovierung ist gut gelungen, es gibt einen zusätzlichen Raum für Raucher. Die Kristalluster blieben erhalten, beige gepolsterte Bänke die Wände entlang, kleine Kaffeehaustische, die Sessel in Ordnung. Die Wände dezent dekoriert mit Bildern aus dem Raspelwerk.

Die Mehlspeisvitrine schaut nicht sehr verändert aus, aber es gibt eine Durchreiche zur Straße für das Eis.

Die Kellnerin - eine andere - grüßte freundlich - meinte bei der Bestellung "zwei Mokka kurz" das heißt, sie sollen ganz schnell gehen (!!!) und brachte zwei Espressotassen vollgefüllt. "Könnten wir bitte Wasser dazu haben" - sie brachte ein Glas Wasser. Bitte ein zweites - sie brachte ein zweites Glas Wasser. Wie oft vermissen das selbstverständliche Glas Wasser zum Kaffee! Der Kastanienwürfel war gut und frisch.
Aufgefallen ist uns neben der schönen Eiskarte die umfangreiche Frühstückskarte.
Geliefert wird alles aus Graz, sagte man uns.


Auf der anderen Straßenseite der "Johann" (****Hotel Erzherzog Johann)

Freitag, 23. Mai 2008

Die Neue!


Wenn auch das Wetter nicht so traumhaft wie vergangenes Jahr ist, wir haben ausführlich berichtet, darf nicht unerwähnt bleiben, daß das Ausseer Narzissenfest stattfindet. Gestern wurden im Kurhaus die Hoheiten gekürt (das war jetzt nicht Absicht, hat kuren und küren den gleichen Stamm? Kur = Heilverfahren; Kur = Wahl - Kurfürst ..?!?...) und in den nächsten Stunden und Tagen gibt es verschiedene Veranstaltungen.

Wie schon "geschulmeistert" ist die Ausseer Narzisse die wildwachsende Dichternarzisse, die ihre Urheimat im Mittelmeerraum hat. Darüberhinaus wachsen die weißen Narzissen im Ausseerland, Mariazellerland und Traisental sowie bei Les Avants oberhalb Montreux und auf Les Pléiades oberhalb Vevey wild.




Wie man aus der Geschichte um Narziß sehen kann, waren Narzissenarten schon den alten Griechen bekannt.Viele Dichter und Maler wurden durch sie inspiriert, aber auch die Heilkundigen des Mittelalters nutzten ihre Wirkung. So gebrauchte man die Narzisse damals bei verschiedenen Hauterkrankungen, wie Flechten, Beulen und Geschwüre. Die in Feuchtwiesen und Hochmooren wildwachsenden Narzissen sind tiergiftig, deshalb werden sie auch vom Weidevieh verschont und verbreiten sich ungehindert. Nur bis heute nicht in unserem Garten, obwohl feucht genug!?!

Narzissenfeste werden auch andernorts veranstaltet:

In Hilligenbohl und Ippenburg, aber das ist etwas total anderes !

Donnerstag, 22. Mai 2008

Die letzten Tage waren kühler und regnerisch, die grüne Mark braucht einfach den Regen und die Feuchtigkeit. Heute wagte sich die Sonne wieder zaghaft hervor und wie man sehen kann, blüht nun bei uns im Garten allerlei, was andernorts schon längst verblüht ist.

Unser Flieder ist jetzt auch offen, der wilde Wein rankt, aber auch die edle Traube und das Windspiel flattert im Maiwind.

Narzissenpflücken waren wir heute auch schon und wenn die Wetterfrösche recht haben, werden die nächsten Tage wieder ein erfolgreiches Narzissenfest ermöglichen.


Mut zur Lücke



Im Laufe eines langen Lebens sammelt man vieles, was einem wichtig ist und leider viel Unwesentliches. Heute war ein Tag, einige dieser unwesentlichen Dinge, im konkreten Falle viel Papier (das lese ich später, das gebe ich jemanden, das brauche ich zum Nachschlagen, das werde ich einmal kochen... und die Regale, Laden und Kästen füllen sich) zu entrümpeln.

Was da alles zum Vorschein kam!



In der Basteltruhe ist wieder Platz für Neues:




Das berühmte Schmolleck ist auch wieder herzeigbar




Montag, 19. Mai 2008

Essen auf Rädern



Die Hungrana, zu 50 % im Besitz der österreichischen Agrana, ist der größte europäische Maisverarbeiter und wird die Bioethanolkapazitäten in Ungarn ausweiten. Im Pester Lloyd kann man lesen, wie Nahrungsmittel, getarnt als Energiepflanzen, unter dem Deckmäntelchen "grün" und "Bio" für die Treibstoffproduktion eingesetzt werden ohne Rücksicht auf die ökologischen
und sozialen Auswirkungen.


Donnerstag, 15. Mai 2008

Tamás















unser Kleinster ist am 2. März 2006 in Györ geboren.

Seine Muttersprache wird Ungarisch sein, er kann jedoch schon

"Papa" und "gut" sagen!
Er ist ein fröhliches kleines Kerlchen und lacht sehr gerne.

Er liebt Autos, Essen und
Trinken.