Donnerstag, 24. Mai 2012

Der erste Besucher




auf unserer neuen Terrasse,
von uns identifiziert als Grille, sie hörte auch sofort auf das Liedchen


Lieserl komm her,
's Wieserl is leer,
d'Bleamerln, die schlafen,
und d'Sunn, die schaut a nimmer her.
Lieserl sei still,
hörst net den Grill,
der will das gleiche,
was i von dein' Herzen jetzt will.




Mittwoch, 23. Mai 2012

Die gar traurige Geschichte

unserer Gartenterrasse kostete uns schlaflose Nächte. Wie - mit minimalem Aufwand optimal reparieren - das war die Frage.


Auf dieser Unterlage - wenn auch bestes Lärchenholz - und an diesem fussmaroden Tisch kann man keine gemütlichen Stunden mehr verbringen, der letzte Winter war gnadenlos und gab uns ein Zeichen, endlich etwas zu tun.





Mit Hirnschmalz, professioneller,Gottes- und Nachbarschaftshilfe kam das Werk zustande:


Die Fläche wurde nach Entsorgung der Altlasten neu ausgehoben und professionell gepflastert

 

Dem Tisch hat ein Holzkünstler ein neues Untergestell verpasst




Dann kam das berühmte Hirnschmalz zum Zuge, musste doch der 150 kg Koloss auf die neue Terrasse gehievt werden



Wie man sieht, die Übung ist gelungen!



Sogar einen mobilen Stromanschluss haben wir installiert, man weiss ja nie, was da alles auf uns zukommt.

Leider hat der neuerliche Wetterumschwung eine sofortige Einweihung verhindert, aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben, ein Mulatság wird den anderen jagen....




Sonntag, 20. Mai 2012

Narzissenfest 2012

Das jährliche Blumenfest ist vorbei, die Gäste sind abgereist, eine persönliche Reportage bieten wir nicht, viel bequemer "lassen wir berichten":

Die "Kleine Zeitung"  bietet einfach den besten Überblick.
Der ORF wird am Sonntag, dem 27. Mai Die weisse Pracht in den Alpen zum Besten geben.

Viel Spass beim Klicken.




Donnerstag, 17. Mai 2012

Was zuviel ist

ist genug


egal, aus welchem Fenster wir schauen







Dienstag, 15. Mai 2012

fit for tourism

ist das Ausseerland in diesen Tagen. Steirisch sprechen scheint aus der Mode gekommen zu sein, die Gäste sollen uns ja verstehen!
Jedenfalls findet in den nächsten Tagen das Narzissenfest 2012 statt.
Ein Blick aus dem morgendlichen Küchenfenster lässt fast Eisblumen erwarten,


meine früh ausgesetzten Pflänzchen danken mir die Folie, mit der ich sie gestern Abend noch abgedeckt habe.
Der Pflücksalat im Hochbeet schrumpft, die Gräser ducken sich im morgendlichen Reif.

Sollte ich heute noch einen unerwarteten Energieschub spüren, mache ich mich auf den Weg zu einer Narzissenwiese, um zu sehen, ob sie überhaupt schon wollen



Darüberhinaus waren wir wiedereinmal bei Mercedes in Salzburg zur Übergabe der Partnerhunde.  Respekt und Bewunderung für alle, die sich in irgendeiner Weise hier engagieren, Sponsoren, Gastfamilien und  Ausbildner leisten Besonderes.






Freitag, 11. Mai 2012

Langsamkeit

ist nicht mein Thema - ich konnte mir das auch nicht beim Kochen vorstellen.
Das Niedrigtemperaturbraten  wurde oftmals behandelt, ich konnte mir nicht denken, stundenlang auf den Braten zu warten und vor allem mit dem Thermometer zu lauern, dass die Kerntemperatur stimmt.
Bis mich mein Weg durch die Weiten des WWW zu den amerikanischen Hausfrauen und deren Slowcooker  führte. Nie hätte ich gedacht, dass wir von den Amis in puncto Kochen etwas lernen könnten, die Lektüre der Erfahrungen machte mich neugierig.
Und es geschah, so ein Slowcooker musste ins Haus !!

Wer das nicht kennt - es ist eine richtige Kochmaschine, bestehend aus einem elektrisch beheizten Mantel, der das Kochgut in einer Keramikschale langsam gart.



Das Paket wird geöffnet - bin gespannt, was da drinnen ist!


Mutig wird der Pot sofort angeheizt 


die Zutaten für gekochtes Rindfleisch als erste Übung waren vorbereitet 


Fleisch in einer extra Pfanne anbraten, alles in den Topf geben, Zeit einstellen und tschüss


 Je nach gewähltem Gericht kann man das Gerät über Stunden (oder über Nacht) sich selbst überlassen!

Gekochtes Rindfleisch, Schweinsbraten, Kotelette mit Schwammerl und Speck sind bereits erprobt, ich werde das eine oder andere Rezept demnächst hier veröffentlichen.


Dienstag, 08. Mai 2012

Paschen

Der ORF hat darüber berichtet, das Paschen wurde bei der UNESCO als immaterielles Kulturerbe für Österreich eingereicht.
Wie man nachlesen kann, gibt es dafür berühmte Beispiele:

Die klassische Reitkunst der Spanischen Hofreitschule



Ebenseer Glöcklerlauf



Und nun stehen die Chancen nicht schlecht, dass sich das Paschen hier einreihen darf




 Hier gibt es eine genaue Erklärung, worum es dabei überhaupt geht:



Beim Tanz paschen ausschließlich die Burschen, im Gasthaus oder sonstigen Geselligkeiten paschen auch die Mädchen.
Der (oder die) Vorpascher klatscht den Grundrhythmus, der Zuahipascher klatscht die Synkopen dazwischen, Sechsterer drittern, sie klatschen meist synkopierend, insgesamt alle sechs Achteln des Dreiertaktes. Im Zweiertakt heißt dies manchmal auch Achterer, da der Zweiertakt aus cht Sechzehnteln besteht.
Gepascht wird im Salzkammergut immer anschließend an ein gesungenes Gstanzl, üblicherweise durch 8 Takte, meist drei mal hintereinand.
Ruft der Vortänzer "Hüah", so wird weitere 8 Takte, also doppelt so lange gepascht.
Ruft der Vortänzer dagegen "Hohl", so wird zuerst 8 Takte mit gewölbten Handflächen gepascht, so dass ein dumpfer  Klang entsteht. Dann folgen wieder 8 Takte "hell", also mit flachen Händen, möglichst laut.
Dann wird der Tanz wieder fortgesetzt. 



Dienstag, 01. Mai 2012

Saharalüftchen sei Dank,

auch bei uns ist der Frühling mit unglaublicher Kraft unterwegs.
Was vor genau zwei Wochen noch grau und braun war, zeigt sich in den schier unerschöpflich scheinenden
Grüntönen, sprichwörtlich beim Wachsen zuschauen können wir der Natur.

Viele sind in ihrem Garten anderes gewohnt, aber wir freuen uns über kleine Erfolge:


Der Flieder traut der Sache noch nicht !




Das Geissblatt treibt mächtig an


ein später Märzenbecher :-)



Das Kräuterbeet macht schon Freude 

Wir haben unser Sommerquartier vor 2 Wochen eröffnet, wie man sieht, ist der Lenz mit grossen Farbtöpfen unterwegs gewesen, um die Grautöne zu übertünchen.

Im Haus müssen wir das selber machen, noch dazu, wenn die angemeldete Putzfrau - wahrscheinlich angesichts der vielen Fenster, die zu putzen sind - nicht erscheint.

Es ging auch so, die Fenster sind wieder durchsichtig 


und was die Sauberkeit im und ums Haus betrifft, halten wir uns an das Motto dieses Keramiktellers, den wir fotografiert und als Menetekel an die Wände genagelt haben, damit alle wissen, was bei uns zu erwarten ist.






Was unsere gemütliche Gartenterasse betrifft, ist in den nächsten Tagen eine Gross-Sanierung angesagt:



Der Tisch ist durchgemorscht - auf Grund seiner Dimension bleibt er ganzjährig im Freien, das hält selbst deutsche Wertarbeit  keine 14 Jahre aus! Gerne hätte ich, dass ein geschickter Handwerker ihm eine Prothese verpasst, ob das möglich ist, wird geklärt.



Der Lärchenboden gleichen Alters hat seine Schuldigkeit ebenfalls getan



Die Vorarbeiten sind geleistet, in einigen Tagen geht's los - diesmal wird es ein Steinboden, wir spüren jetzt schon den Feinstaub in allen Poren, sind aber sehr froh über diese Lösung



Die Ente im hohen Gras überblickt die Situation.




Wenn wir den ersten Kaffee im Garten trinken können - vielleicht auch etwas anderes - geben wir Bescheid, das muss gefeiert werden





Sonntag, 29. April 2012

Kommt ein Vogerl geflogen ...


Plötzlich lag ein kleines Grünling-Junges auf unserem Steinboden, auf dem Rücken, mit den Beinchen zuckend.
Unser Vogerl-Experte machte sofort eine Rettungsaktion, kaum umgedreht, lag das nächste Junge auf dem Steinboden, leider tot.
In den Dachbalken versteckt werden sie wieder nisten, wie so oft, wir konnten jedoch kein Nest entdecken.
Da Vögel nicht vom Himmel fallen, muss es so sein.
Wir rechneten damit, dass ein aufgeregter Elternteil sich melden würde, um den frühgeborenen  Nachwuchs zu suchen, während wir die Umgebung inspizierten, war das bei einem Wasserschälchen zurückgelassene Junge verschwunden.Herr W. meinte noch, das Junge wäre von Parasiten befallen, er habe ein  rotes etwas auf den Federn kriechen gesehen.
Wir selbst haben keine Katzen und auch die streunende Nachbarschaftskatze war nicht in Sichtweite, so hoffen wir, das Baby hat wieder in seine Familie zurückgefunden.








Seither hat Herr Wienermaedel einen lästigen Augenkatarrh, was auch  mit dem ständigen Föhn, der neben Saharasand  alles mögliche mitbringt, zusammenhängen kann.





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Freitag, 20. April 2012

Wieder versäumt

Ich bin wiedereinmal immer und überall - immer zu spät und überall im Weg!
Das ist mir schon häufig passiert, kaum bin am anderen Standort, wäre unbedingt und dringend anderswo etwas zu erledigen.


Bekomme ich doch heute die Einladung zur 



 NIVEA Q10 Energy Tour 

im Wiener Donauzentrum mit einem energiegeladenen Programm. Auf Mann und Frau wartet eine ausführliche Hauttyp-Analyse und eine typgerechte Pflegeberatung und passende Pflegeprodukte können ganz bequem vor Ort oder dann zu Hause getestet werden. Entspannung bietet die Energy Lounge ausgestattet mit einer eigenen Energie-Bar und iPad-Station. Zusätzlich werden bei jedem Tourstopp Q10-Pflegesets verlost. Dem Gewinner der NIVEA Q10 Energy Tour erwartet ein Wochenende für zwei in London mit dem internationalen Energiecoach Sarah Maxwell.

25.-28.04.                     Donauzentrum – Wien (Mi - Fr: 9:00 -20:00 Uhr + Sa: 9:00 – 18:00 Uhr)


Neugierig? Einfach hingehen und bitte erzählen, wie es war.

Mit dieser freundlichen Einladung habe ich auch Information über ein neues Produkt erhalten, das erst im Mai auf den Markt kommt, aber mich neugierig macht: 



Die neue Straffende Anti-Falten Pflegeserie von Florena mit BIO-Klettenfrucht unterstützt auf natürliche Weise den Regenerationsprozess der Haut und erhöht ihre Festigkeit und Elastizität. Die eingesetzte Klettenfrucht aus dem Unteren Saaletal in Sachsen ist einzigartig, denn sie enthält eine besonders hohe Konzentration des natürlichen Wirkstoffs Arctiin, der die hauteigene Kollagenproduktion auf natürliche Weise anregt und die aktive Regeneration effektiv unterstützt.
Alle Produkte sind ohne Parabene, künstliche Farb- und Duftstoffe, Mineral- und Silikonöle
sowie frei von PEG/PEG-Derivaten.




Ich finde das deswegen spannend, weil mir diese Distel sehr bekannt vorkommt - wir sollten einmal eine botanisch fachgerechte Begehung unseres Grundstückes vornehmen, wer weiss, was da alles an heilenden Kräften schlummert ?

Aber erst, bis es wärmer und freundlicher ist, momentan können wir nur feucht, kühl und grau bieten, was nach einem Indoor-Wochenende aussieht.